Dienstag, 6. Juni 2017

iOS 11 bringt nächsten Herbst für das iPad sehnlichst erwartete Neuerungen

Die Apple Keynote gestern wartete mit zahlreichen Weiter- und Neuentwicklungen auf, nicht nur bei der Hardware, sondern auch bei den Betriebssystemen.
iOS 11 (für iPhone & iPad) bringt viele Neuerungen, auch richtige "game changer" im Bereich der Produktivität. Für die Arbeit mit dem Tablet in der Schule, wo das iPad vor allem als Gerät für Arbeit und Kreativität genutzt wird, sind folgende erwähnenswert:

  • Gerade aktive Apps werden in einem erweiterten Dock angezeigt. Auch ein überarbeiteter App-Switcher verbessert das Multitasking.
  • Wenn man zwei Apps nebeneinander nutzt, wird neu sogar Drag-and-drop möglich sein. Inhalte wie Text oder Bilder können dann mit Fingertipp direkt von der einen in die andere App hinübergezogen (kopiert) und positioniert werden.
  • Eine neue App names "Files" wird auch ein Dienste übergreifendes Datei-Management erlauben. Damit lassen sich beispielsweise auch Dateien im Mehrfenster-Modus (Split View) aus dem Datei-Manager heraus in eine E-Mail ziehen.

Files

Dienstag, 2. Mai 2017

Internationale Tablet Days 16.-17. Juni 2017



Während zwei Tagen wird im Würth Haus in Rorschach am Bodensee von internationalen Fachleuten präsentiert, was mit Tablets im Bildungsbereich alles möglich ist. Auf dem Programm stehen hochkarätige Referate und Workshops für die Praxis. Und all dies an einem traumhaft gelegenen Tagungsort.
Genauere Angaben unter
http://tabletdays.eu

Dienstag, 11. April 2017

Umfrage zum Thema "Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt" (Deutschland 2016)



"Die repräsentative Umfrage zum Thema „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“ führte
das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid zwischen dem 5. und dem 15. August 2016 durch.
1.064 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beantworteten über 30 Fragen in mehreren Fragekomplexen. Befragt wurden sie hinsichtlich ihrer Einschätzungen und Erwartungen zu digitalen Technologien in der Bildung. Dabei spielten sowohl Chancen als auch Risiken des Einsatzes digitaler Technologien in der Bildung eine Rolle. Die Ergebnisse wurden mit den demografischen Daten der befragten Bürgerinnen und Bürgern kombiniert – etwa Alter oder Geschlecht." Die wichtigsten Ergebnisse:

Ergebnisse als PDF (13 S.)

Mittwoch, 22. März 2017

Projekt Gutenberg: Klassiker als ganze Bücher im ePub-Format auf iBooks laden


Das Projekt Gutenberg bietet über 54'338 (dt. 6000) freie Ebooks zum Download auf euren PC, Kindle, Android, iOS oder andere tragbare Geräte. Zur Auswahl stehen ePub, Kindle, HTML und einfache Textformate.
Gutenberg Wiki für freie Ebooks


Deutschsprachiges Bücherregal
Neben literarischen Texten stehen unter "Sachbuch" aber auch geistes- und naturwissenschaftliche Bücher (z.B. Biologie, Mathematik, Physik, Technik, Geschichte, Kunst, Philosophie, Psychologie, Wirtschaft) zur Verfügung.

Aus Gutenberg-Texten Bücher generieren

Alle weiterenTexte auf dem Gutenberg-Portal, die noch nicht in den beiden Regalen (Links) oben greifbar sind, können mit dem Gutenberg ePub Generator in ein Ebook im ePub-Format umgewandelt werden. Man braucht nur die URL zu der entsprechenden Gutenberg-Seite, die das erste Kapitel des Buches enthält, in ein Feld des Generators hineinzukopieren. Anschliessend können die fertigen ePub-Dateien heruntergeladen werden. Zeitangaben wie "Datei wird neu erzeugt in 7 Tagen" kann man ignorieren, denn meistens kann der Download gleich gestartet werden (grüner Pfeil).

Vorgehen

  • Download am PC und Transfer zum E-Reader (z.B. iPad)
    nach Download mit dem Gutenberg ePub Generator die ePub-Datei von der Festplatte auf einen Cloud-Speicher (z.B. OneDrive, Dropbox, Google Drive) kopieren und dann mit dem iPad von dort her aufstarten und mit der Export-Funktion in iBooks öffnen
  • Download direkt auf das iPad (z.B. für iBooks)
    gleiches Vorgehen in Browser (z.B. Safari) auf dem iPad, ebenfalls mit dem Gutenberg ePub Generator, nach dem Download einfach in iBooks öffnen



Donnerstag, 16. März 2017

Digitale Technologien und Lernmotivation: eine Umfrage (2016)

82 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sind mit digitalen Techniken motivierter Neues zu lernen. 

Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage „Zukunfts-Monitor“. Bei den 20- bis 29-Jährigen und auch bei den 30- bis 39-Jährigen liegt der Wert bei 66 Prozent.
 

Link zur Umfrage: Post auf www.tablet-in-der-schule.de

Bei der Studie haben 1.064 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über 30 Fragen zum Thema „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“ beantwortet. Die jüngsten Befragten waren 14 Jahre, die/der älteste Befragte 95 Jahre alt. Die repräsentative Umfrage zum Thema „Lehren, Lernen und Leben in der digitalen Welt“ wurde vom deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Auftrag gegeben und vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid zwischen dem 5. und dem 15. August 2016 durchgeführt.

Freitag, 10. März 2017

Übersicht über 1to1-Learning-Projekte international

Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger (Pädagogische Hochschule Schwyz) betreibt auf der Webseite http://www.1to1learning.ch/One2One/ ein offenes Wiki zu 1to1-Projekten. Die bereits beträchtliche Sammlung ermöglicht einen Überblick über nationale und internationale Schulprojekte.

Übersicht über alle Tablet-Projekte
http://www.1to1learning.ch/One2One/TabLets

Übersicht (international) über iOS-Projekte
http://www.1to1learning.ch/One2One/IOS

Die Projekte können auch gezielt nach Schulstufe, Gerätetyp, Betriebssystem und sogar Ländern gefiltert werden.
http://www.1to1learning.ch/One2One/ProjektKategorien

Definition 1to1-Projekt: Mindestens eine ganze Schulklasse hat innerhalb der Schule jederzeit Zugriff auf einen persönlichen (Klein-)Computer. (Def. von www.1to1learning.ch)

Mittwoch, 8. März 2017

iPads im Klassenzimmer – Zwischenbilanz nach fünf Jahren Tablet-Unterricht (Deutschland)

Tablet-Schulen in Deutschland (Stand 4.2015)
Einen Überblick und eine Zwischenbilanz nach einigen Jahren mit Pilot-Projekten, die das Tablet in Unterricht und Schule testeten, bietet die Homepage von Tablet-in-der-Schule.de









Sonntag, 5. März 2017

Forschungsergebnisse zum Einsatz von Tablets in Schulen

Bereits im Schuljahr 2013/2014 wurde die Integration von Tablets in Schule und Unterricht in vier Wiesbadener Gymnasien (Deutschland) erprobt.

Die wissenschaftliche Begleitforschung wurde von Stefan Aufenanger, Professor für Erziehungswissenschaft und Medienpädagogik an der Universität Mainz, geleitet.

An zwei Schulen wurden iPads (Version 2) verwendet, an der dritten Schule das Galaxy Note 10.1 von Samsung und an der vierten Schule das Fujitsu Siemens Stylistic Tablets. Dabei schnitt das iPad am besten ab. (Bericht S. 17)

Bei der wissenschaftlichen Begleitung des Wiesbadener Tablet-Projekts wurde folgenden Fragen nachgegangen:
1. Wie lassen sich Tablet-PCs in den alltäglichen Unterricht integrieren?
2. Welche zusätzlichen Gestaltungsmöglichkeiten bzw. Vorteile existieren?
3. Wie zuverlässig sind die Tablet-PCs im Unterrichtseinsatz?
4. Wie umfangreich gestaltet sich der Administrationsaufwand (Akkuladung, Pflege und Wartung, sichere Verwahrung)?
5. Wie gelingt die Einbindung der Tablet-PCs in die schulische Netzwerk-infrastruktur?
6. Ergibt sich ein „Mehrwert“ für den Schulunterricht durch die Einführung dieser Technologie?

Auszug aus den "Schlussfolgerungen":
"Der Mehrwert der Tablets für den schulischen Unterricht hat sich in dem Wiesbadener Tablet-Projekt an vielen Stellen gezeigt. Die Zufriedenheit der Lehrpersonen und die mit dem Einsatz verbundenen Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht durch die Mobilität der Geräte und die pädagogischen Apps sind als ein wichtiger Mehrwert anzusehen. Hinzu kommt, dass viele Schülerinnen und Schüler sich durch die Tablets motivierter für den Unterricht gefühlt haben, der zugleich häufig abwechslungsreicher gestaltet wurde. Die Tablets bieten aber noch viel mehr Potenziale für einen verbesserten Unterricht, die jedoch in der Kürze der Einsatzzeit der wissenschaftlichen Begleitforschung (etwa sechs Monate) nicht alle voll entfaltet und damit auch nicht alle erhoben werden konnten." (Bericht S. 28)

Bericht zur wissenschaftlichen Begleitforschung des Tablet-Projekts

Dienstag, 28. Februar 2017

App Word Count: Wie viele Wörter umfasst mein markierter Text?

Immer mehr Texte werden auf Computern geschrieben. In den meisten Textverarbeitungsprogrammen ist es ein Leichtes, die Anzahl Wörter eines Textes abzurufen. Daher wird immer öfter eine Richt- oder Mindestzahl an Wörtern für einen Text vorgegeben.
Eine Wortzählung ist beispielsweise in den Apps Word, Pages und Google Docs bereits integriert, wenn auch meist gut versteckt. Aber in Notizen-Apps sucht man eine Wortzählung meist vergebens. natürlich kann man auch - etwas umständlich - den betreffenden Text markieren, kopieren und z.B. in Word einfügen, um die Wortzählung abzurufen. 
Es geht aber auch einfacher und schneller mit der kostenlosen App Word Count - With Today Widget and Action Extension for iPad/iPhone
Appstore

Ist diese App installiert, kann man in einer beliebigen App einfach den Text markieren und mit Freigabe oder Teilen direkt die Wortzählung von Word Count abrufen.

Damit dies so funktioniert, muss die App für diesen Zweck nur beim ersten Mal aktiviert werden:
Text markieren, anschliessend auf Freigabe bzw. Teilen gehen und in der unteren App-Liste auf Mehr tippen; im Menü "Aktivitäten" Regler bei Word Count nach rechts schieben

Man kann aber auch in der App selbst Texte schreiben und dabei immer die Wortzählung eingeblendet haben.

Neben der Anzahl Wörter werden auch diese Angaben eingeblendet:

  • Anzahl Zeichen (mit Leerzeichen)
  • Anzahl Zeichen (ohne Leerzeichen)
  • Anzahl Abschnitte
  • Anzahl Linien
  • geschätzte Lesedauer

Erfreulich ist auch, dass die nur 1.4 MB grosse App keine Werbung enthält.